Türkisch-Islamischer Kulturverein Hildesheim e.V.

Ramadan

 

Die dritte Säule ist das rituelle Fasten, Saum (türk. Oruç) genannt.

Im neunten Monat des islamischen Mondkalenders, dem Ramadan, ist Muslimen von der Morgendämmerung bis zum Sonnenuntergang jede Form der Nahrungs und Genuss-mittelaufnahme sowie der Beischlaf untersagt.

Das rituelle Fasten ist eine gottesdienstliche Handlung, die den Menschen Gott näher bringt.

Der Körper wird dem Geist unterworfen, womit Selbsterziehung als Geste der Dankbarkeit dargestellt wird.

Fastende sollen lernen, mit jenen mitzufühlen, die hungrig oder durstig sind.

Dabei zeigen sich die Muslime besonders gegenüber Bedürftigen solidarisch. Der Ramadan wird mit dem Fest des Fastenbrechens (arab. Id al-Fitr / türk. Ramazan Bayramı) abgeschlossen.

Abschieds Prädigt !

Abschieds prädigt Muhammed S.a.V. Lob sei Allah ! So loben wir Ihn, bitten Ihn um Hilfe, flehen Ihn um Verzeihung an und wenden uns zu Ihm Wen Allah, den kann niemand irreleiten, und wen Allah irregehen lässt, für den gibt keinen, der ihn rechtleitet.

Ich bezeuge, daß es keine Gottheit außer Allah gibt – Ihn allein, der keine Gefährten hat.
O ihr Leute, hört auf meine Worte; denn ich glaube nicht, daß ich und ihr wieder in einer solchen Versammlung zusammenkommen werden und das ich nach diesem Jahr noch eine Pilgerfahrt machen werde.

O Ihr Leute, Allah sagt:" O ihr Menschen, wahrlich wir haben euch geschaffen von einem männlichen und einem weiblichen und haben euch zu Völkerschaften und zu Stämmen gemacht, so daß ihr einander kennt
Wahrlich, der edelste unter euch vor Allah ist der Gottesfürchtige unter euch" (49/13)

Ein Araber ist nicht vorzüglicher als ein Nichtaraber, noch ein Nichtaraber vorzüglicher als ein Araber; Ein Schwarzer ist nicht vorzüglicher als ein Weißer, noch ein Weißer als ein Schwarzer, außer durch Frömmigkeit

Wahrlich alle Dinge aus der Dschahilija sind nun unter meinen Füßen. Die Blutrache der Dschahilija ist aufgehoben.....
Die Wucherzinsen aus der Dschahilija sind aufgehoben... All dies ist aufgehoben
Ihr Leute, wahrlich euer Blut, euer Eigentum und euere Ehre sind unantastbar, bis Ihr euerem Herrn gegenübersteht ebenso wie der jetzige Tag und der jetzige Monat und diese euere Stadt Heilig sind

Ihr Leute, ihr habt ein gewisses Recht Über euere Frauen, und sie haben ein gewisses Recht über euch. Sie haben euch gegenüber die Pflicht, nicht euer Bett entehren zu lassen und kein offenkundige Unmoral zu begehen ...

Nichts, was dem Bruder gehört, ist einem erlaubt , es sei denn, er gebe es gerne und freiwillig.
Tut euch nicht selbst Unrecht

Ihr Menschen, jeder Muslim ist der Bruder des Anderen, und wahrlich, die Muslime sind Brüder
Kehrt nach mir nicht zum Irrtum zurück, so daß ihr euch die Köpfe abschlagt.

Wenn euch ein schwarzer Sklave ...befiehlt und euch durch das Buch Allah´s leitet, so hört auf ihn und gehorcht ihn !

Ihr Leute, es gibt keinen Propheten nach mir und keine (neue Religiöse) Gemeinschaften, Umma, nach euch
Und ich habe euch etwas hinterlassen, wodurch ihr in der Folge nie mehr irregehen werdet, wenn ihr euch daran haltet: das Buch Allah´s

Und hütet euch davor, in religiösen Dingen die Grenzen zu überschreiten, denn die jenigen, die vor euch waren, sind durch überschreiten der Grenzen der Religion ins verderben gestürzt worden

Wahrlich, dienet eurem Herrn, betet fünfmal Täglich, fastet in dem Monat (Ramadan), zahlt eure Almosensteuer auf euren Besitz mit Guten Willen, und vollzieht die Pilgerfahrt zum Hause Allah´s und gehorcht den Herschenden; so werdet ihr ins Paradies eingehen.

Wer Anwesend ist künde dies dem Abwesenden, denn gar viele, denen es mitgeteilt wird, sind aufmerksamer als die, die zuhören.

Wenn ihr über mich befragt würdet, was würdet ihr sagen?
Sie antworten: "Wir bezeugen das du das anvertraute Gut recht gezahlt hast und die Botschaft mitgeteilt hast und uns guten Rat gegeben hast".

Da sprach der Gesandter Allah's (s.a.s) seinen Zeigefinger gegen den Himmel hebend und auf die Leute deutend: O Allah, bezeuge, O Allah bezeuge ! O Allah bezeuge !

Der Prophet Muhammed (s.a.s) hielt diese Predigt bei der letzten Wallfahrt in Mekka